DACH IT-MARKTBRIEF

Aktuelle Infos zu kontinuierlicher Cyberabwehr und Abhängigkeiten

KI-gestützte Tests und europäische Lageberichte lenken den Blick auf überprüfte Angriffspfade und Dienstleisterrisiken.

Kontinuierliche Tests werden zum Service

Palo Alto Networks stellte Unit 42 Continuous Frontier AI Defense vor: einen von Fachleuten geführten Service für fortlaufende Suche, Validierung und Behebung von Angriffswegen.

Für die Vertriebspraxis: Mit Security-Verantwortlichen über den Zeitraum zwischen Test, Veränderung der Umgebung und erneuter Prüfung sprechen. Unsere Ableitung: Den Bedarf an kontinuierlicher Validierung konkret qualifizieren.

Stand und Einordnung: Herstellerangaben beschreiben das Angebot; daraus folgt kein unabhängiger Nachweis einer bestimmten Schutzwirkung.

ENISA: Abhängigkeiten vergrößern den möglichen Schaden

Der ENISA Threat Landscape 2026 beschreibt unter anderem Lieferketten- und Drittparteirisiken. Er wertet Ereignisse aus 2025 aus und betont die Vernetzung digitaler Dienste und Infrastrukturen.

Für die Vertriebspraxis: Im Vertrieb die kritischen Dienstleister, gemeinsamen Plattformen und Wiederanlaufabhängigkeiten eines Kunden herausarbeiten. Daraus können konkrete Prüf- und Resilienzleistungen entstehen.

Stand und Einordnung: Die Veröffentlichung 2026 ist keine Messung sämtlicher Vorfälle des Jahres 2026.

Finanzsektor: externe Abhängigkeiten belastbar bewerten

EBA, EIOPA und ESMA warnten im Herbst-Risikoupdate vor externen Abhängigkeiten und Cyberrisiken. Besonders genannt wird die Abhängigkeit von IKT-Dienstleistern außerhalb des EWR.

Für die Vertriebspraxis: Unsere Einordnung für den Vertrieb: Mit regulierten Kunden Ausweichmöglichkeiten, Nachweise und erprobte Exit-Szenarien besprechen und technische sowie fachliche Entscheider verbinden.

Stand und Einordnung: Das Risikoupdate ist ein Aufsichtssignal; es ersetzt keine Prüfung konkreter DORA-Pflichten.